Zink – Das kleine Spurenelement mit großem Ego
- kristinawessel
- 11. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Nov. 2025
Zink ist so etwas wie der unscheinbare Alleskönner in deinem Körper – kein Showstar, aber ohne ihn läuft gar nichts. Es repariert, schützt, stärkt, balanciert und sorgt dabei ganz unauffällig dafür, dass du rundum funktionierst. Wenn Mikronährstoffe eine Band wären, wäre Zink der Bassist: selten im Vordergrund, aber ohne ihn klingt alles schief.

Was macht Zink eigentlich?
Abwehr-Assistent: Zink ist dein stiller Sicherheitsdienst. Es unterstützt die Bildung und Aktivierung deiner Immunzellen und sorgt dafür, dass Viren und Bakterien gar nicht erst die Bühne betreten. Fehlt Zink, steht dein Immunsystem eher auf Urlaub.
Zellhandwerker & Hautpfleger: Wenn’s um Regeneration geht, ist Zink immer zur Stelle. Es hilft bei der Wundheilung, pflegt die Haut von innen und hält freie Radikale in Schach. Pickel, gereizte Haut oder langsame Heilung? Ein Wink des Körpers, dass Zink vielleicht zu kurz kommt.
Hormontrainer: Zink hat auch bei der Hormonproduktion die Finger im Spiel – unter anderem bei Testosteron. Kein Wundermittel, aber ein stiller Unterstützer für Energie, Fruchtbarkeit und Stimmung.
Konzentrations-Coach: Zink hilft dem Gehirn, klar zu bleiben. Es trägt zur normalen kognitiven Funktion bei – perfekt, wenn der Kopf mal wieder zu viele Tabs offen hat.
Wo steckt’s drin?
Zink steckt in Fleisch, Fisch, Eiern, Käse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten.Vitalis+Tipp: Pflanzliche Quellen sind super, aber der Körper nimmt Zink aus tierischen Lebensmitteln etwas besser auf. Wer sich pflanzlich ernährt, sollte besonders auf eine ausreichende Versorgung achten.
Wann kann eine zusätzliche Zufuhr sinnvoll sein?
Wenn das Immunsystem schwächelt oder du ständig „irgendwas ausbrütest“
Bei Hautproblemen oder schlechter Wundheilung
In stressigen Zeiten oder bei hoher Belastung
Bei vegetarischer oder veganer Ernährung
Bei Kinderwunsch oder hormonellen Schwankungen
Wann ist Vorsicht geboten?
Zink ist stark – aber zu viel davon ist keine gute Idee. Überdosierungen über längere Zeit können die Aufnahme anderer Spurenelemente, etwa Kupfer, stören. Daher gilt: weniger Superheldenmentalität, mehr Balance – lieber individuell dosieren lassen.
Wie hochwertige Mikronährstoff-Präparate unterstützen können
Decken den Bedarf bei Belastung, Stress oder einseitiger Ernährung
Verwenden gut bioverfügbare Verbindungen (z. B. Zinkcitrat oder -bisglycinat)
Sind moderat dosiert und kombinierbar mit Vitamin C, Selen oder B-Vitaminen
Lassen sich optimal in eine individuelle Mikronährstoffstrategie integrieren













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